NACH OBEN

Die neuesten 10 News

Archiv: 2026 | 2025 | 2024 | 2023 | 2022 | 2021 | 2020 | 2019 | 2018 | 2017

Das Bild illustriert ein Neuron mit lila mCherry-Färbung und grünen GIRK-Kanälen. © RUB, Petra Wahle
21.10.2026

Die Forschenden hoffen, mit dem Werkzeug zur Erforschung von Herzrhythmusstörungen und anderen Krankheiten beitragen zu können.

Forschende der Ruhr-Universität Bochum haben gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Göttingen, Berlin, Paris und Essen neue optogenetische Werkzeuge entwickelt, mit denen sich die Aktivität von Zellen durch Licht gezielt hemmen lässt. Diese könnten helfen, Krankheiten zu erforschen, bei denen das Gleichgewicht zwischen der Erregung und Hemmung gestört ist.

Mehr
Ein modernes Krankenhausgebäude (das St. Josef Hospital), das sich in einer städtischen Umgebung befindet, umgeben von Stadtstraßen und anderen Gebäuden. © RUB, Kramer
20.10.2026

Ein Bochumer Forschungsteam hat erstmals die Vergrößerung einer wichtigen Hirnstruktur bei Myotoner Dystrophie nachgewiesen.

Eine kleine Struktur tief im Inneren des Gehirns könnte eine größere Rolle bei einer seltenen erblichen Muskelerkrankung spielen als bislang angenommen. Ein Forschungsteam des Universitätsklinikums der Ruhr-Universität Bochum hat nachgewiesen, dass der sogenannte Plexus choroideus bei Menschen mit Myotoner Dystrophie vergrößert ist.

Mehr
Eine Frau steht neben einem Informationsplakat. © RUB, Marquard
06.10.2026

Kimberley Kubski wurde auf der Tagung der GV Solas mit einem Posterpreis für ihre Darstellung der Kommunikation über Tierversuche ausgezeichnet.

„Die Taube im Sturm“ lautet die Überschrift des Posters, das Kimberley Kubski im September 2026 bei der Tagung der Gesellschaft für Versuchstierkunde GV Solas präsentierte. Die Tierpflegerin im Bereich Biopsychologie bot darin einen Überblick über die Kommunikation zum Thema Tierversuche an Tauben angesichts öffentlicher und unsachlicher Kritik in den vorangegangenen Monaten. Transparenz und Offenheit sind die Schlüssel zu einer ausgewogenen Kommunikation, so das Fazit des Posters.

Mehr
Werbebild für den VR-Gipfel, das das Datum der Veranstaltung und wichtige Informationen hervorhebt. © RUB, Marquard
02.10.2026

Die vierte Ausgabe der Veranstaltung verbindet eine internationale Konferenz mit einem praxisorientierten Hackathon.

Wie kann Extended Reality zu einem besseren Verständnis menschlicher Kognition und Gesundheit beitragen? Diese Frage steht im Zentrum des VR Summit 2026 vom 10. bis 13. Oktober 2026 in Bochum. Vier Tage lang erwartet sie ein Programm des wissenschaftlichen Austauschs, der Live-Demonstrationen und des schnellen Prototypings. Die vierte Ausgabe des Summit wird vom KlaesLab der Ruhr-Universität Bochum organisiert.

Mehr
Vier Personen stehen zusammen in einem Flur, zwei Personen halten jeweils ein Zertifikat. © Steffen Runke – Die Bildermanufaktur
01.10.2026

Hanna Öhlmann wird für ihre Arbeit zur Schmerzwahrnehmung bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen von der DGVS ausgezeichnet.

Dr. Öhlmann, die im Zentrum für Medizinische Psychologie und Translationale Neurowissenschaften der Ruhr-Universität Bochum tätig ist, hat gemeinsam mit Prof. Dr. Sigrid Elsenbruch, Prof. Dr. Adriane Icenhour und weiteren Forschenden untersucht, welchen Einfluss schmerzbezogenes Furchtlernen auf die spätere Wahrnehmung von Schmerzen hat.

Mehr
Visual zum Malwettbewerb 2026 der International Graduate School of Neuroscience (IGSN). In der oberen rechten Ecke befindet sich eine dunkelblaue Fläche mit dem Thema des Wettbewerbs: „Fit im Hirn! Was hält dich auf Zack?“. Im Mittelpunkt steht eine Illustration eines Gehirns mit menschlichen Merkmalen wie Armen, Beinen und einem Gesicht. In seiner rechten Hand hält es eine Möhre, in der linken einen Pinsel mit pinker Farbe. Unten rechts befindet sich das Logo der IGSN auf einer weißen Fläche. © International Graduate School of Neuroscience (IGSN)
30.09.2026

Die International Graduate School of Neuroscience (IGSN) ruft Bochumer Schüler*innen der Klassen 3 und 4 zum Malwettbewerb auf.

Unser Gehirn meistert jeden Tag unendlich viele Aufgaben in rasender Geschwindigkeit. Dabei wiegt es nur so viel wie eine Ananas und verbraucht die gleiche Menge Energie wie eine Glühbirne. Es kann gleichzeitig unzählige Aufgaben ausführen und ist dabei schneller als ein Computer. Wie können wir dem Gehirn helfen, gesund und fit zu bleiben? 

Mehr
29.09.2026

Am 15. Oktober 2026 setzen wir das Format BrainBusiness fort und schaffen erneut einen Raum für den Austausch zwischen Wissenschaft, Versorgung und Wirtschaft.

In diesem Jahr liegt der Fokus auf die Erforschung und Behandlung neurologischer (neuromuskulärer) Erkrankungen und den Grundlagen für Therapien von psychsomatischen Beschwerden und Schmerzen.

Mehr
Eine Frau mit rotem Haar steht vor einer lebhaften, mehrfarbigen Wand. © RUB, Marquard
17.09.2026

Sie fühlte sich manchmal nicht ganz dazugehörig – bis sie ihren eigenen Weg fand. Katrin Marcus-Alic zeigt, wie man Wissenschaft und Menschlichkeit verbindet und seinen eigenen Weg geht. 

Katrin Marcus-Alic ist anders. Nicht nur anders, als man sich eine Hochschulprofessorin für Biochemie vielleicht vorstellt. Sie führt anders, denkt anders über Hierarchien und verbindet wissenschaftlichen Erfolg mit einer sehr eigenen Vorstellung davon, wie Menschen arbeiten und sich entwickeln können. 

Mehr
Ein Forscher, Prof. Dr. Dr. h. c. Onur Güntürkün, sitzt an einem Tisch mit einem Gehirnmodell. © RUB, Marquard
07.09.2026

Die Deutsche Zoologische Gesellschaft zeichnet den Biopsychologen der Ruhr-Universität Bochum für seine hervorragenden und originellen Leistungen aus.

Der Bochumer Biopsychologe und Neurowissenschaftler Prof. Dr. Dr. h. c. Onur Güntürkün wird mit dem Wissenschaftspreis der Deutschen Zoologischen Gesellschaft (DZG) ausgezeichnet. Die DZG würdigt damit seine herausragenden Beiträge zum Verständnis der Evolution von Gehirn und Kognition. Die Preisverleihung fand im Rahmen der 118. Jahrestagung der DZG in Münster statt.

Mehr
Drei Männer in Laborkitteln stehen vor einem Gebäude, identifiziert als medizinische Fachkräfte der Universitätskliniken Bochum. © St. Josef Hospital
04.09.2026

Nach drei Jahren zeigt sich: Positive Effekte der Therapie können langfristig anhalten. 

Vor fast drei Jahren sorgten erste Behandlungsergebnisse mit CAR-T-Zellen bei schwer an Myasthenia gravis erkrankten Patient*innen für große Aufmerksamkeit. Einige von ihnen hatten zuvor trotz intensiver Therapien erhebliche Einschränkungen im Alltag. Nach der einmaligen Behandlung mit gentechnisch veränderten körpereigenen Immunzellen verbesserte sich ihr Zustand zum Teil deutlich.

Mehr