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Nervenzellen im Gehirn kommunizieren über chemische Botenstoffe. Diese Botschaften werden durch vielfältige Rezeptorproteine interpretiert. An einem speziellen Rezeptorkomplex wurden überraschende Beobachtungen gemacht.
Die Funktion eines speziellen Rezeptorkomplexes haben Forscherinnen am Lehrstuhl Zelluläre Neurobiologie von Prof. Dr. Andreas Reiner in enger Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern in New York untersucht.
Bestimmte Online-Inhalte wirken auf Personen mit problematischer Internetnutzung unbewusst besonders anziehend. Diese Erkenntnis könnte helfen, Trainings zu entwickeln, um die Sucht zu überwinden.
Spiele, Shopping, Social Media, Pornografie: Das Internet bietet zahlreiche Verlockungen. Während die meisten Menschen maßvoll damit umgehen, entwickeln manche ein Suchtverhalten. Eine multizentrische Studie mit über 1.000 Testpersonen zeigt, dass bei Leuten mit problematischer Internetnutzung dieser automatische und unbewusste Sog jedoch deutlich ausgeprägter ist.
Als nächste Verwandte der Wirbeltiere sind sie bedeutende Modellorganismen. Nun haben Forschende dank modernster Bildgebung neue Erkenntnisse über ihre Anatomie erhalten.
Sie sind das evolutionäre Bindeglied zwischen Wirbeltieren und Wirbellosen, weshalb Seescheiden in den vergangenen Jahren zu einem wertvollen Probanden für biologische Studien geworden sind. Erstmals konnte nun Forschende der RUB ausgeprägte Autofluoreszenz in Halocynthia papillosa, einer von über 3.000 Arten, nachweisen.
Ziel ist es, die Wechselwirkungen zwischen Gehirn, Körper und Verhalten besser zu verstehen und diese Erkenntnisse für Krankheitsprävention und Therapie nutzbar zu machen.
Am 13. Mai 2026 fand das Eröffnungssymposium des Zentrums für Medizinische Psychologie und Translationale Neurowissenschaften in Bochum statt.
Am 15. Oktober 2026 setzen wir das Format BrainBusiness fort und schaffen erneut einen Raum für den Austausch zwischen Wissenschaft, Versorgung und Wirtschaft.
In diesem Jahr liegt der Fokus auf die Erforschung und Behandlung neurologischer (neuromuskulärer) Erkrankungen und den Grundlagen für Therapien von psychsomatischen Beschwerden und Schmerzen.
Spazieren, Treppensteigen, Hausarbeit: Eine Metastudie zeigt, wie Alltagsbewegung mit unserer Stimmung im täglichen Leben assoziiert ist.
Bewegung tut gut – das ist allgemein bekannt. Dennoch sind viele Menschen im Alltag zu wenig körperlich aktiv. Da das Wissen um die positiven Auswirkungen von Bewegung offenbar nicht genügt, um Verhaltensänderungen zu initiieren, rücken zunehmend Stimmungs- und Emotionsfaktoren in den Fokus der Wissenschaft.
Ein neues Standardwerk gibt klinisch tätigen Behandelnden Hinweise für die ganzheitliche Therapie von Erkrankungen wie Reizdarmsyndrom, Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa.
Eine aktuelle Übersichtsarbeit beschreibt erstmalig Informationen und Leitlinien für Fachkräfte, die Patient*innen mit Störungen der Darm-Hirn-Achse betreuen, und fasst evidenzbasierte psychosoziale Ansätze zusammen. Erstautorin des in der Zeitschrift "Gastroenterology" erschienenen Beitrags ist Prof. Dr. Sigrid Elsenbruch.
Unter Stress können sich Menschen schlechter räumlich orientieren. Warum das so ist, haben Bochumer Forschende herausgefunden.
Das Stresshormon Cortisol stört das Navigationssystem des Gehirns. Es beeinträchtigt die Funktion der sogenannten Gitterzellen, die für die Orientierung entscheidend sind. Das zeigten Forschende der Ruhr-Universität Bochum in einer bildgebenden Studie mit 40 Personen. Die Teilnehmenden absolvierten ein virtuelles Navigationsexperiment, während ihre Gehirnaktivität im Kernspintomografen aufgezeichnet wurde.
Ein interdisziplinäres Team entwickelt Schutzmaßnahmen für Brain Computer Interfaces und andere Neurotechnologien.
Neurotechnologien wie Gehirn-Computer-Schnittstellen und neuromodulatorische Implantate haben sich rasant entwickelt. Was lange als Science-Fiction galt, findet heute Anwendung in der medizinischen Therapie – von der Wiederherstellung motorischer Funktionen bis hin zur Behandlung neurologischer Erkrankungen. Damit wächst jedoch auch eine bislang unterschätzte Herausforderung: die Cybersicherheit neurotechnologischer Systeme.