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Drei Personen in Anzügen stehen neben einer Topfpflanze. © SFB 1280/Blömeke
18.05.2026

Ziel ist es, die Wechselwirkungen zwischen Gehirn, Körper und Verhalten besser zu verstehen und diese Erkenntnisse für Krankheitsprävention und Therapie nutzbar zu machen.

Am 13. Mai 2026 fand das Eröffnungssymposium des Zentrums für Medizinische Psychologie und Translationale Neurowissenschaften in Bochum statt.

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11.05.2026

Am 15. Oktober 2026 setzen wir das Format BrainBusiness fort und schaffen erneut einen Raum für den Austausch zwischen Wissenschaft, Versorgung und Wirtschaft.

In diesem Jahr liegt der Fokus auf die Erforschung und Behandlung neurologischer (neuromuskulärer) Erkrankungen und den Grundlagen für Therapien von psychsomatischen Beschwerden und Schmerzen.

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Zwei Personen laufen einen grau gepflasterten Weg bergauf zwischen zwei Wiesen entlang. Auf beiden Seiten stehen mehrere grüne Bäume. Die linke Person hat lange blonde Haare und trägt eine blaue Jeans sowie einen schwarzen Rollkragenpullover. Die rechte Person hat kurze schwarze Haare und trägt eine blaue Jeans, ein beiges Shirt und eine schwarze Jacke. © RUB/Marquard
06.05.2026

Spazieren, Treppensteigen, Hausarbeit: Eine Metastudie zeigt, wie Alltagsbewegung mit unserer Stimmung im täglichen Leben assoziiert ist.

Bewegung tut gut – das ist allgemein bekannt. Dennoch sind viele Menschen im Alltag zu wenig körperlich aktiv. Da das Wissen um die positiven Auswirkungen von Bewegung offenbar nicht genügt, um Verhaltensänderungen zu initiieren, rücken zunehmend Stimmungs- und Emotionsfaktoren in den Fokus der Wissenschaft. 

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Hanns Hatt, ein grauhaariger Mann, sitzt in einem dunkelgrauen Anzug und rosafarbenen Hemd an einem Computer vor einem Schreibtisch; hinter ihm steht ein gut gefülltes Bücherregal. © RUB/Marquard
29.04.2026

It was with great sorrow that the neuroscience community of Ruhr University Bochum learned of the passing of Dr. mult. Hanns Hatt on April 20th 2026.

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Prof. Dr. Sigrid Elsenbruch, eine Frau mit kinnlangen braunen Haaren, steht in einem beigen Outfit vor einem verschwommenen Hintergrund, der einen Klassenraum zeigt. © SFB 289
29.04.2026

Ein neues Standardwerk gibt klinisch tätigen Behandelnden Hinweise für die ganzheitliche Therapie von Erkrankungen wie Reizdarmsyndrom, Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa.

Eine aktuelle Übersichtsarbeit beschreibt erstmalig Informationen und Leitlinien für Fachkräfte, die Patient*innen mit Störungen der Darm-Hirn-Achse betreuen, und fasst evidenzbasierte psychosoziale Ansätze zusammen. Erstautorin des in der Zeitschrift "Gastroenterology" erschienenen Beitrags ist Prof. Dr. Sigrid Elsenbruch.

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Eine Frau in einer blauen Jeans und Cowboy-Stiefeln steht auf einem Ziegelweg. © RUB/Marquard
13.03.2026

Unter Stress können sich Menschen schlechter räumlich orientieren. Warum das so ist, haben Bochumer Forschende herausgefunden.

Das Stresshormon Cortisol stört das Navigationssystem des Gehirns. Es beeinträchtigt die Funktion der sogenannten Gitterzellen, die für die Orientierung entscheidend sind. Das zeigten Forschende der Ruhr-Universität Bochum in einer bildgebenden Studie mit 40 Personen. Die Teilnehmenden absolvierten ein virtuelles Navigationsexperiment, während ihre Gehirnaktivität im Kernspintomografen aufgezeichnet wurde.

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Christian Klaes steht im Anzug mit Brille vor einem Fenster. © RUB/Kramer
26.02.2026

Ein interdisziplinäres Team entwickelt Schutzmaßnahmen für Brain Computer Interfaces und andere Neurotechnologien.

Neurotechnologien wie Gehirn-Computer-Schnittstellen und neuromodulatorische Implantate haben sich rasant entwickelt. Was lange als Science-Fiction galt, findet heute Anwendung in der medizinischen Therapie – von der Wiederherstellung motorischer Funktionen bis hin zur Behandlung neurologischer Erkrankungen. Damit wächst jedoch auch eine bislang unterschätzte Herausforderung: die Cybersicherheit neurotechnologischer Systeme.

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Vier Personen in weißen Laborkitteln stehen nebeneinander in einem hellen, klinischen Labor und blicken in die Kamera. © RUB/Kramer
25.02.2026

Aktiviert man bei Mäusen bestimmte Gehirnzellen, verlernen sie Furcht schneller. Diese Erkenntnisse liefern neue Ansatzpunkte für das Verständnis von Angststörungen. 

Ein Team um Dr. Katharina Spoida vom Lehrstuhl Allgemeine Zoologie und Neurobiologie der RUB hat nun nachgewiesen, dass sich das Verlernen von Furchtreaktionen beeinflussen und beschleunigen lässt: Wird ein bestimmter Typ von Nervenzellen im Gehirn aktiviert, zeigen Mäuse eine deutlich schnellere Abschwächung erlernter Furchtreaktionen. Die Forschenden berichten im Nature Journal „Translational Psychiatry“ vom 10. Januar 2026.

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Zwei Personen, Dirk Jancke (links) und Callum White (rechts), stehen vor einem Gebäude der Ruhr-Universität Bochum und lächeln in die Kamera. Dirk Jancke trägt eine blaue Jeans, einen grauen Pullover und eine blaue Jacke. Callum White trägt ein hellblaues, locker sitzendes Hemd. © RUB/Marquard
13.02.2026

Forschungsergebnisse befeuern neue Ansätze in der Psychologie, psychedelische Substanzen unter ärztlicher Kontrolle zur Therapie bestimmter Krankheitsbilder einzusetzen. 

Zur Behandlung von Angststörungen und Depressionen werden u.a. psychedelisch wirksame Substanzen unter ärztlicher Kontrolle eingesetzt. Wie sie Wahrnehmung und Bewusstsein beeinflussen, ist ungeklärt. Ein Team aus Hong Kong, Singapur und der RUB konnte nun im Tiermodell zeigen, dass Sehprozesse verstärkt auf Hirngebiete zugreifen, die Gedächtnisinhalte u. Assoziationen abrufen.

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 Eine Frau untersucht eine Probe durch ein Mikroskop. © RUB/Marquard
29.01.2026

Mitochondrien dienen nicht nur der Energiegewinnung, sondern haben vielfältige Funktionen innerhalb von Zellen.

Strukturelle und funktionelle Eigenschaften von Mitochondrien prägen ihre Rolle als Signalorganellen – mit weitreichenden Konsequenzen für Immunantworten, Entzündungsprozesse und Erkrankungen. Ein Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Konstanze F. Winklhofer vom Institut für Biochemie und Pathobiochemie der Ruhr-Universität Bochum gibt einen Überblick über ihre vielfältigen Funktionen.

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